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In Memoriam

Jeder Mensch ist sich bewusst, dass ihn der Tod erwartet
und dass gegen die Abwendung dieses Schicksals alle Anstrengungen vergeblich sind.
Ich will nicht in meinen Händen die Fackel verlöschen sehen,
ich will sie anderen weitergeben, bevor sie zu Asche geworden ist.
Durch meine Schüler - und nur durch sie - kann ich hoffen, dass die Flamme weiterbrennt.

(André Nocquet: Der Weg des AIKI-DO)



Bi 2


Bertram Wohak    * 6. August 1944    + 17. Mai 2016


Mehr über seinen Abschied 



Wandelzustände

Eine Zusammenstellung von Georg Grosse
Für eine größere Ansicht bitte auf die Tabelle klicken.

Abendliches Tischgespräch

Als Watanabe Sensei nach seinem letzten Training aus dem Hombu Dojo ging, begegnete ihm ein alter Mann und wollte von ihm wissen, was sie denn da machen würden. "Hier wird Aikido trainiert" antwortete er. "Ah, da geht es darum, dass man zur Kugel wird", entgegnete ihm der Alte. Watanabe Sensei war über diese Antwort zutiefst verwundert. Und als er aufsah, war der Alte spurlos verschwunden.


aufgeschrieben von Georg Grosse

Die Nadel

Ein alter Mann lief eines Tages suchend auf dem Dorfplatz auf und ab. Bald schon kamen die Nachbarn und wollten ihm beim Suchen helfen. Einer fragte den Alten: "Was hast du denn verloren?" "Meine Nadel." erwiderte der Alte. Alle suchten nun ganz aufmerksam nach der Nadel. Nach einiger Zeit fragte eine Frau: "Kannst du uns sagen, wo du die Nadel genau verloren hast?" "Ja, in meinem Zimmer." Da wunderten sich alle und schauten den alten Mann fragend an. Er antwortete mit einem Lächeln: "Ich wollte euch nur ein Beispiel zeigen. Wenn ihr im Äußeren sucht, was ihr im Inneren verloren habt, werdet ihr es nie finden."

Jutta

Quelle: "Geschichtenkarte GK11"  www.geschichten-netzwerk.de 

Wer trägt?

Zwei Mönche wanderten an einem Fluss entlang. Sie begegneten einer jungen Frau, die den Fluss überqueren wollte, sich aber nicht wagte. "Komm", sagte der eine Mönch, hob die junge Frau hoch und trug sie zur anderen Seite. Sein Freund sagte nichts, aber als sie zu Hause angekommen waren, konnte er sich nicht länger beherrschen und sprach: " Wir Mönche halten von Frauen Abstand, vor allem, wenn sie jung sind. Warum hast du das getan?" " Ich habe die junge Frau auf der anderen Seite des Flusses stehen gelassen", sagte sein Freund. "Trägst du sie noch immer"?

Jutta

Quelle: "Geschichtenkarten" www.sinnige-geschichten.de GK22

Buch über Aikido und Therapie

Susanne Rebholz hat eine Masterthese über Aikido und Therapie geschrieben, die als Buch veröffentlicht wird. Weitere Infos bitte bei Susanne.rebholz@gmx.at erfragen (Preis zwischen EUR 25 und 30 je nach Auflage).   

Frauentraining

Seit einigen Monaten gibt es jetzt endlich ein reines Frauentraining, angeboten im neuen Dojo des KenBuKai e.V. Das Training findet jeden Freitag um 18:30 Uhr statt und wird abwechselnd von den Aikidoka Elke Bruce Boye, 5. Dan Aikikai, Annette Fulda, 4. Dan Aikikai und Christine Steinhart, 2. Dan Aikikai gehalten. Warum ein Frauentraining? Vor vielen Jahren gab es schon einmal ein Frauentraining. Die Erfahrung zeigt, dass ein Training unter Frauen eine ganz andere Energie/Dynamik hat, als ein gemischtgeschlechtliches Training. Manchen Frauen ist das Training mit Männern auch zu fest, zu hart. Sie entwickeln Angst dabei und Angst macht zu, auch muskulär. Die Verletzungsgefahr ist dann größer. Unter Frauen ist die Atmosphäre entspannter.

Sonja

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